Repo Men

4/5

Repo Men habe ich am 26.5.2010 in einer Sneak Preview sehen dürfen.  Technisch auf der Höhe der Zeit, übt sich der Film in Gesellschafts- und Konsumkritik. Bild und Ton passen zur düsteren Zukunftsvision des Autors Eric Garcia, in der die Menschen ihre Austauschorgane gegen Kredit von einem Monopolisten beziehen.

Der Film hat zwei der „Repo Men“ dieses Konzerns als Hauptfiguren, Remy und Jake. Ihre Aufgabe ist es, von säumigen Kreditnehmern die Ware zurück zu holen. Dieses belastet zwar Remys Familienleben, jedoch betreiben Remy und Jake ihren Job eher als eine Art Profi-Sport. Abends werden Ergebnisse verglichen und vor den Kollegen mit den Quoten hausiert. Um seiner Frau einen Gefallen zu tun, will Remy in den Vertrieb wechseln. Nur ein letzter Auftrag soll noch auf der Liste stehen. Hierbei kommt es zu einem tragischen Unfall, der Remy auf die andere Seite der Nahrungskette, in die Reihe der „Kunden“, stellt. Schnell stellt sich heraus, das er seinen Beruf nicht mehr ausüben kann und kommt dadurch in Zahlungsrückstand. Somit wird er zur Beute für seine ehemaligen Kollegen.

Die Auflösung des Films ist relativ überraschend und soll hier auch nicht verraten werden. Die Handlung insgesamt ist zwar leicht verwirrend, jedoch reißt die Spannung selten für mehr als kurze Zeit ab, sodass die wenigen Löcher in der Handlung erst im nachhinein auffallen. Alles in allem solide  SciFi-Kost mit Jude Law und Forrest Whittaker.

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Auch wenn durch die teils überraschenden Wendungen viel Spannung beim erneuten Angucken verloren gehen kann: Der Film kommt ins Regal.

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